KNIEGELENKSARTHROSE

 

DEFINITION

Eine Arthrose des Kniegelenks wird in der Fachsprache Gonarthrose genannt. Aufgrund von Abnutzung entstehen Knorpelschäden im Kniegelenks, die umgangssprachlich oft auch als "Verschleißerscheinungen" bezeichnet werden. Besonders betroffen von einer Kniegelenksarthrose sind ältere Menschen. Allerdings kann es auch bei jüngeren Menschen zu einer Gonarthrose kommen, wenn die Kniegelenke stark oder ungünstig belastet werden, beispielsweise bei:

  • vorangegangenen Kniegelenkverletzungen, zum Beispiel der am Kniegelenk beteiligten Knochen (Oberschenkelknochen und Schienbein), der Gelenkkapsel oder der Kniegelenkbänder (vgl. Anatomie des Kniegelenks)
  • Fehlstellungen des Kniegelenks wie X-Beine oder O-Beine entzündlichen Erkrankungen des Kniegelenks, beispielsweise eine bakterielle Gonitis oder eine rheumatisch bedingte Entzündung angeborenen Entwicklungsstörungen, beispielsweise eine angeborene Kniegelenkluxation


 
Risikofaktoren
Aber auch allgemeine Erkrankungen erhöhen das Risiko für eine Kniegelenksarthrose:

  • Übergewicht
  • Gicht
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Bluterkrankheit (Hämophilie), eine angeborene Störung der Blutgerinnung, bei der es in ausgeprägten Fällen auch zu Gelenkeinblutungen kommen kann
  • Chondrokalzinose (angeborene Erkrankung mit Kalkeinlagerungen in den Gelenkknorpel)

PRÄVENTION IM ALTER?

Die Entstehung einer Arthrose im höheren Alter lässt sich nicht völlig verhindern. Dennoch kann man selbst mit angemessener Bewegung dazu beitragen, dass
die Gelenke immer gut mit Nährstoffen versorgt werden
die umliegenden Muskeln so trainiert werden, dass sie erste Anzeichen einer Arthrose auszugleichen vermögen.

 

BEHANDLUNG

Physikalische Therapie - wichtiger Therapiebestandteil


Die physikalische Therapie spielt in der Behandlung der Arthrose eine wichtige Rolle, vor allem

  • Krankengymnastik unter fachkundiger Anleitung
  • Kühlung akut entzündeter Gelenke
  • Wärmeanwendungen in der chronischen Phase.

 

(Quelle: schmerz.de)